Wie lange braucht deine Poolheizung, bis das Wasser Wunschtemperatur hat – und was kostet der Spaß? Dieser Rechner liefert beides: Aufheizdauer, Stromverbrauch und Stromkosten.
So benutzt du den Aufheizzeit-Rechner
Trage dein Poolvolumen (bei Bedarf mit dem Pool-Volumen-Rechner ermitteln), die aktuelle Wassertemperatur und deine Wunschtemperatur ein. Die Heizleistung findest du auf dem Typenschild deiner Wärmepumpe bzw. deines Elektroheizers – gemeint ist die Heizleistung in kW, nicht die elektrische Aufnahme.
Die Physik dahinter
Um 1 m³ Wasser um 1 °C zu erwärmen, braucht es 1,16 kWh Wärmeenergie. Ein 30-m³-Pool von 18 auf 26 °C benötigt also 30 × 1,16 × 8 = rund 278 kWh Wärme. Bei 9 kW Heizleistung dauert das rechnerisch etwa 31 Stunden. Eine Wärmepumpe mit COP 4 holt aus 1 kWh Strom rund 4 kWh Wärme – deshalb kostet dieselbe Aufheizung mit Wärmepumpe nur ein Viertel dessen, was ein reiner Elektroheizer verbraucht.
Warum es real länger dauert
Der Rechner geht von einer verlustfreien Erwärmung aus. In der Praxis verliert dein Pool über Oberfläche und Wände laufend Wärme – vor allem nachts und bei Wind. Ohne Abdeckung solltest du 20–30 % Zeit und Energie zusätzlich einplanen. Eine Solar- oder Rollladenabdeckung ist deshalb die günstigste „Heizung“: Sie senkt die Verluste drastisch und bringt über Sonneneinstrahlung sogar Wärme ein. Beachte außerdem, dass die Leistung von Wärmepumpen bei kühler Außenluft spürbar sinkt.
Tipp: Heize in mehreren Etappen über 2–3 Tage und lass die Abdeckung dabei geschlossen – das ist deutlich effizienter als ein Durchlauf bei offenem Becken.
Alle weiteren Tools findest du in der Garten-Rechner-Übersicht.